Der Beifuss

Der Beifuss (lateinischer Name: Artemisia vulgaris) gehört zu den einheimischen Wildpflanzen, als auch zur Familie der Korbblütler und wächst zumeist wild, unter anderem an Weges- und Straßenrändern, auch auch in steinigeren Umgebungen wir zum Beispiel Schuttplätzen und auch Steinbrüchen. Seine Erscheinung ist eher unspektakulär und unauffällig, allerdings war er einmal die bedeutendste und auch heiligste aller Heilpflanzen. Aufgrund seiner inzwischen sehr weitflächigen Verbreitung (Europa, Amerika und Asien) ist man sich nicht sicher, welche Region als Ursprungsland des Beifusses gilt, man vermutet jedoch, dass der Beifuss “seine Wurzeln” in Asien hat.



Der eher krautige und unscheinbare Beifuß kann bis zu zwei Meter hoch werden, die Blütezeit fängt im Juni/ Juli an und dauert bis zum September; viele Menschen reagieren zu dieser Zeit allergisch auf die Beifußpollen. Möchte man den Beifuß ernten, so sollte man dies in der Blütezeit tun, jedoch bevor sich die Blüten geöffnet haben, denn die Blätter sind danach bitter und zum Würzen ungeeignet. Die Beifußwurzel erntet man dagegen erst im Spätherbst, vor dem ersten Frost. Der Beifuß mag es sonnig und warm, der Boden sollte allerdings nährstoffreich und leicht feucht sein. Er kann eine Größe von rund ein bis zwei Meter erreichen.

Der Geruch des Beifußes ist eher würzig, man kann ihn wohl am ehesten mit einer Duft- Mischung aus Minze und Wacholderbeeren vergleichen. Was den Geschmack angeht, so sagt man ihm neben der Würzigkeit allerdings auch eine leichte Bitterheit nach.  Weitere Bezeichnungen des Beifußes, bzw. andere gebräuchliche Volksnamen: Wilder Wermut, Sonnwendgürtel, Jungfernkraut, Gänsekraut, Buckell, Mugwurz, Schoßkraut, Besenkraut, Sonnwendkraut und Weiberkraut.

Beifuss